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    Triple Wavelength Laser: 755, 808 und 1064 nm im Vergleich

    Triple-Wavelength-Diodenlaser haben in den letzten Jahren das Feld der professionellen Haarentfernung neu definiert. Statt einer einzelnen Wellenlänge kombinieren sie drei klinisch erprobte Spektren in einem Handstück.

    Technologie 9 Min LesezeitVeröffentlicht:

    Die drei Wellenlängen im Detail

    Jede Wellenlänge spricht andere Strukturen der Haut und des Haarfollikels an. Die intelligente Kombination ermöglicht einerseits hohe Selektivität, andererseits Sicherheit bei pigmentierter Haut.

    • 755 nm – Alexandrit-Spektrum, höchste Melaninabsorption, ideal für feine, helle Haare und Hauttypen I–III.
    • 808 nm – klassische Diodenwellenlänge, beste Balance aus Eindringtiefe und Absorption, Allrounder für Hauttypen I–IV.
    • 1064 nm – Nd:YAG-Spektrum, geringe Melanin-, aber tiefe Hämoglobinabsorption, sicher für Hauttypen V–VI und gebräunte Haut.

    Wann welche Wellenlänge?

    Im Praxisalltag wird in modernen Geräten der Modus automatisch oder semiautomatisch nach Hauttyp und Haarbeschaffenheit gewählt. Achseln und Bikini bei dunkler Haut profitieren stark von 1064 nm, das Gesicht bei heller Haut von 755 nm.

    FAQ

    Häufige Fragen

    Was bedeutet Triple Wavelength?

    Drei Laserwellenlängen (755, 808, 1064 nm) in einem Gerät, die je nach Hauttyp und Indikation kombiniert oder einzeln eingesetzt werden.

    Ist Triple Wavelength besser als 808 nm Single?

    Für gemischtes Klientel: ja. Bei reinem Fokus auf Hauttypen I–III ist ein gutes 808-nm-Gerät meist ausreichend.

    Kann man dunkle Haut sicher mit Diodenlaser behandeln?

    Mit 1064 nm Nd:YAG ja. 808 nm allein birgt bei Hauttyp V–VI ein hohes Risiko für Hyperpigmentierung.

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