Zum Hauptinhalt springen
    Alix Lasers
    Vergleich· 8 Min Lesezeit

    Diodenlaser vs. Alexandritlaser: welcher Laser für welche Praxis?

    Alexandritlaser (755 nm) und Diodenlaser (808 nm bzw. Triple Wavelength) sind die beiden Platzhirsche der professionellen Haarentfernung. Beide funktionieren, aber sie haben deutlich unterschiedliche Stärken bei Hauttypen, Behandlungstempo, Wartung und Total Cost of Ownership.

    Wellenlänge & Hauttypen

    Der Alexandritlaser arbeitet bei 755 nm – ideal für helle Haut (Fitzpatrick I–III) und feines bis mittleres Haar. Bei dunklerer Haut steigt jedoch das Risiko für Verbrennungen und Hyperpigmentierungen deutlich an.

    Der moderne Triple-Wavelength-Diodenlaser deckt 755/808/1064 nm ab und behandelt damit alle Hauttypen I–VI sicher, inklusive sonnengebräunter und ethnischer Haut.

    Tempo, Wartung und Total Cost of Ownership

    Für eine Praxis, die ein breites Patientenklientel bedient, ist ein Triple-Wavelength-Diodenlaser in den meisten Fällen die wirtschaftlich und medizinisch flexiblere Wahl.

    • Spotgröße: Diodenlaser bis 12×24 mm – schneller bei großen Arealen.
    • Wartung: Alexandrit-Geräte benötigen regelmäßig Kristalltausch – teurer im Lifecycle.
    • Service-Netz: in DACH ist die Ersatzteilversorgung für Diodenlaser deutlich besser.
    • Anschaffung: Premium-Alexandrit ab ca. 35.000 €; Triple-Diodenlaser ab 18.000 €.

    Häufige Fragen

    Ist Alexandrit schmerzhafter als Diode?

    Tendenziell ja – die kürzere Wellenlänge wird stärker absorbiert. Moderne Diodenlaser mit Kontaktkühlung sind in der Regel angenehmer.

    Welcher Laser ist besser für gebräunte Haut?

    Klar der Triple-Wavelength-Diodenlaser mit 1064 nm Nd:YAG-Anteil.

    Weiterlesen